Biikebrennen auf dem Stollberg 2002

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Redakteur

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Gestern Sturm, morgen Sturm, die “Geister” hatten ein Einsehen mit den vielen tausend Gästen bei den rund 60 Biikefeuern am 21.2.2002 an der Westküste. Sternklarer Himmel, fast windstill, besser kann ein Biikebrennen gar nicht ablaufen. Bestimmt tausend Menschen aus Nah und Fern kamen u.a. zum Stollberg, darunter auch viele Kinder mit leuchtenden Augen. Es war kalt und der Glühwein sorgte dann später auch bei vielen erwachsenen Besuchern für glühende Augen. Es begann pünktlich um 18.30 Uhr mit dem Einzug des Langenhorner Spielmannszuges. Begleitet von Fackelträgern der örtlichen Jugendfeuerwehr. Nach einem kleinen Ständchen entzündete dann die Jungs und Mädchen mit den Fackeln den riesigen Buschwerkhaufen. Die “großen” Feuerwehrleute halfen noch mit ein bißchen Propan nach und innerhalb weniger Minuten brannte die Biike lichterloh. Im Schein des Feuers hielt dann Bauernpräsident Steensen eine kleine Rede. Nachdem er ein wenig auf die Geschichte der Biike eingegangen war, erklärte er das Feuer einerseits zum Freudenfeuer – denn in 27 Tagen beginnt endlich wieder der Frühling. Gleichzeitig nannte er es aber auch ein Mahnfeuer, eine Mahnung, die Umwelt noch mehr zu schützen. Zum Schluß sprach noch der “Bauer in ihm” und er bat trotz oder wegen der schwierigen Wirtschaftslage um mehr Unterstützung unserer Bauern. Dann ging’s zum gemütlichen Teil über, Glühwein, Wurst, das waren die Rennen. Und später ist sicherlich noch so mancher zum Grünkohlessen in die Gastwirtschaft eingekehrt.

Fotos: Mario De Mattia

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