Ukrainer*innen -Treffen in Enge-Sande

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Redakteur

(CIS-intern) – Die Gelegenheit sich untereinander kennenzulernen und zu vernetzen, haben rund 100 Flüchtlinge aus der Ukraine genutzt und einen schönen Nachmittag auf dem GreenTEC Campus zusammen verbracht. Es brauchte nur eine Handvoll Ehrenamtlicher und die Teilnehmenden selbst, um zunächst das Kuchen- und für später das Salat-Buffet für das gemeinsame Grillen zu füllen. Auch die Tische mit Spielzeug- und Kleiderspenden waren reichlich gedeckt. Playmobil, Autos und Malsachen kamen besonders gut bei den Kindern an. „Für die Kinder war es schön, mal wieder mit Kindern zu spielen, die dieselbe Sprache sprechen.“, so Tanja Matthies, die sich seit dem Frühjahr in der Ukraine-Hilfe engagiert und dieses Event ins Leben gerufen hat. „Das Gelände hier bot sich ideal an, kein Autoverkehr und viel Platz im Grünen zum Toben für die Kleinen. Im Saal der Mensa gab es viel Platz zum Kennenlernen und einen regen Austausch für die Großen.“

Der Zulauf für die Veranstaltung war mit rund 100 Personen überwältigend, fast ausschließlich Mütter mit ihren Kindern, aber auch Deutsche, die sich ehrenamtlich bei der Hilfe für die Familien aus der Ukraine einbringen. Ebenso überwältigend wie die hohe Teilnehmendenzahl war die große Hilfsbereitschaft bei der Organisation und Durchführung der Veranstaltung. Ob Ralf Diederichsen, der Busfahrer, oder das Mensa-Team des GreenTEC Campus.

„Es ist toll, was entstehen kann, wenn viele Menschen einen Beitrag leisten“ freut sich Tanja Matthies. Im Elektrobus wurden die Teilnehmenden, die selbst nicht mobil waren, in Risum-Lindholm, Galmsbüll, Niebüll und Leck abgeholt. Mit Spenden konnten die Getränke finanziert werden. Die Teilnehmenden selbst halfen beim Aufräumen. Am Abend brachten sie zahlreiche Helfer*innen in Privat-PKWs wieder in ihr derzeitiges Zuhause. Darunter war auch Yurii, ein Ukrainer, der selbst nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnte, aber trotzdem abends mit seinem Kleinbus eine Fahrt nach Niebüll übernahm. Mit Händen und Füßen und notfalls mit einer der verschiedenen Übersetzungs-Apps war die Verständigung auch ohne besondere Sprachkenntnisse kein Problem. Ein großes Dankeschön an die Initiatoren hörte man abschließend von allen Seiten. „Ich habe bereits Rückmeldungen, dass sich an diesem Tag neue Freundschaften gefunden haben, was wundervoll ist“, so Helga Gartmann, die spontan ihre Hilfe angeboten hatte, nachdem sie die Terminankündigung in der Zeitung gelesen hatte, und ergänzt „Damit haben wir unser Ziel erreicht.“

Über die Facebook-Seite „Hilfe für ukrainische Geflüchtete in Südtondern“ können sich Interessierte informieren und weiter vernetzen.

Bild von ELG21 auf Pixabay

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